"Mit der Schwere spielen"

Die Labyrinthe-Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste e.V. stellt im Honhardter Schloss den russischen Maler Aleksei Ravski vor.

Am Freitag, 20. September wird im schwäbischen SchlossHonhardt die Ausstellung „Mit der Schwere spielen ... “ mit Werken des in Minsk lebenden Künstlers Aleksei Ravski. Bücher in denen der Wind blättert, Musiker in farbenprächtigen Gewändern, pittoreske Gartenlandschaften und vor allem Geigen findet man in den Bildern des 1961 in Weißrussland geborenen Malers, Ravski vor; Geigen in allen Variationen: Sie türmen sich zu enormen Bergen auf oder werden von schwebenden Musikern in lichtdurchfluteten barocken Gärten gespielt. Passend zur Vorliebe des Malers wird zur Ausstellungseröffnung am Freitag der Violinist Dimitri Tombassov, früherer Konzertmeister der Moskauer Philharmoniker und 1. Geiger im Berliner Philharmonischen Orchester, den musikalischen Rahmen des Vernissageabends gestalten. In das Werk des Künstlers, der an diesem Abend anwesend sein wird, führt Heike Jahnz, Labyrinthe – Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste e.V. ein. Ein kulinarischer Ausflug in das Heimatland des Künstlers rundet die Eröffnungsfeier dieser außergewöhnlichen Ausstellung ab, die Schloss Honhardt in Zusammenarbeit mit der Labyrinthe-Gesellschaft veranstaltet.
"Mit der Schwere spielen und so tun als sei es leicht“, dieser Aphorismus des Schriftstellers Martin Walser, dem der Titel zu dieser Ausstellung entlehnt ist, beschreibt und erklärt gleichermaßen das Werk Aleksei Ravskis.


Aleksei Ravski: Begegnung im Garten


Die phantastische Bildwelt von Ravski ist ebenso kraftvoll wie harmonisch, tief und doch von großer Leichtigkeit. Dynamisch ist seine Bildsprache, die jedoch vor allem Friedliches mitteilt: Die Sehnsucht nach einer verlorenen, aber nicht vergessenen Welt, in der die betörende Kraft der Musik, das Licht, und die zeitlose Schönheit üppiger Gartenlandschaften regieren und in der auch das Groteske seinen Platz findet. Sequenzen eines musikalischen Traums, in der die Naturgesetze überwunden und durch die Gesetze der Phantasie ersetzt sind. Dabei besticht die technische Meisterschaft Ravskis, der an der Akademie der Schönen Künste in Minsk studierte und auf eine beachtliche internationale Ausstellungskarriere zurückblicken kann, die ihn unter anderem nach Hannover, Straßburg, Moskau, New York, Amsterdam, Miami oder Paris führte. Die Ausstellung wird bis zum 24. November 2002 im Honhardter Schloss zu sehen sein.

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