Edgar Ende: Ein visionärer Künstler,
der nicht in seine Zeit passte

"Visionen aus dem Dunkeln" heißt eine aktuelle Ausstellung im Baden Württembergischen Schloss Honhardt mit über 100 Ölbildern, Gouachen und Zeichnungen des Künstlers Edgar Ende (1901-1965), mit der ein bedeutender und über lange Zeit fast vergessener Verteter deutscher Malerei des 20. Jahrhunderts gewürdigt wird.

Mit der Edgar Ende -Ausstellung "Visionen aus dem Dunkeln" bietet derzeit ein Veranstaltungsort, der im letzten Jahr mit einer Vielzahl hochkarätiger Kultur-Veranstaltungen auf sich aufmerksam gemacht hat, Einblick in Werk und Denken eines bedeutenden Vertreters der visionären Malerei. Schloss Honhardt, ein Landschloss in der Nähe von Schwäbisch Hall, würdigt mit dieser Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Labyrinthe-Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste e.V. stattfindet, das Werk eines deutschen Malers, der nicht in seine Zeit passte:: unter den Nazis galt er als entartet und in der Nachkriegszeit passte er nicht in das 'moderne' Konzept der abstrakten Kunst.

Zugleich beleuchtet diese in Art und Umfang einzigartige Verkaufsausstellung, die bis zum 28. Februar 2002 zu sehen sein wird, die interessante und kaum bekannte Vater-Sohn-Beziehung zwischen Edgar Ende und seinem Sohn Michael Ende, dem Schriftsteller, der unter anderem mit seinem Märchen-Roman "Die Unendliche Geschichte" Weltruhm erlangte.
Roman Hocke, Vorsitzender der Labyrinthe-Gesellschaft und langjähriger Freund und Lektor von Michael Ende, skizziert in einem Gespräch mit der Journalistin Heike Jahnz, Nördlingen, Leben und künstlerischen Werdegang Edgar Endes und zeigt wichtige Aspekte der Vater-Sohn-Beziehung Edgar und Michael Ende auf.
Roman Hocke, der lange Zeit als Verlagsleiter des Weitbrecht-Verlags tätig war, ist mit der Verwaltung des künstlerischen Nachlasses sowohl von Michael als auch von Edgar Ende betraut. Hocke betreibt heute in Rom und München eine Projektagentur für Künstler und Schriftsteller.

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