H.R. Giger - oder
das Grauen in Örtlikon 
von Otfried H. Culmann
| Der
Künstler Otfried H. Culmann berichtet von seinem Besuch
bei dem Alienerschaffer und Oscar-Preisträger H.R. Giger
im Oktober 2001 im schweizerischen Örtlikon "Die
Anfahrt war wieder eine Katastrophe, da ich eine Ausfahrt
verpasst hatte und ich mich nun durch Stadtteile quälen
mußte und ständig nicht mehr wußte wo wir waren. Vor
drei Jahren hatte ich schon einmal eine solche
Ochsentour, bei Schneeregen, Kälte und Dämmerung hinter
mich gebracht und war mit zweistündiger Verspätung
angekommen. Giger wohnt hinter einem versteckten
Bahndamm, den man irgendwo in dem Häuser- und
Straßengewirr durchfahren muß. Sein einstöckiges Haus
besteht aus drei Reihenhäusern, die von wildwachsenden
Büschen eingefaßt werden. |
|