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Nur das Wunderbare ist schön...
(André Breton)

Alle phantastische Kunst führt ins grenzenlose Reich des Ungewöhnlichen: Riesenhafte, menschenleere Stadtlabyrinthe, Zauberwälder voller seltsamer Wesen, Tempelanlagen der merkwürdigsten Form, noch nie gesehene magische Landschaften, Menschenschicksale bizarrer Natur, aber auch Ausgeburten schrecklichster Alpträume füllen ihre Werke. Die Reise durch die Innenwelten führt buchstäblich durch Himmel und Hölle. Immer werden wir mit einer Welt voller Rätsel und Geheimnis konfrontiert, die überrascht, ein tiefes Staunen auslöst.

Phantastik ist eine Kunst weniger der Probleme als der Rätsel, der Geheimnisse, des Staunens. Was ist das Staunen aber anderes als die Folge eines tiefen Begreifens, das alle unsere Wahrnehmungsschichten erfasst? Daß die Welt eben doch wesentlich größer, bunter und geheimnisvoller ist als jene etwas armselige Vorstellung von einer durch und durch erklärbaren Welt, auf die wir uns geeinigt haben und die mittlerweile unsere Welt beherrscht? Ist es nicht so, daß nur wem sich die Fähigkeit des Staunens, des Sich-Wunderns bewahrt, sich die Welt immer wieder in neuen Facetten und Dimensionen eröffnet?


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Phantastische Kunst ist eine abenteuerliche Reise in die labyrinthischen Innenwelten der Menschen, in das unergründliche Höhlensystem ihres Vorstellungskosmos, geboren aus der prallen Fülle möglicher Seinsweisen, geprägt von der leuchtendsten Wunschkraft bis hin zu der erstickendsten Angstfessel. Nur hier entstehen die eigentlichen Abbilder von Welt, die Grundlage aller Kunst und Kultur sind - manchmal voller Geheimnis und Poesie, manchmal aber auch erschütternd qualvoll in ihrer Unerträglichkeit.

Phantastische Kunst entsteht immer aus einem ganz individuellen Weiterleben heraus, und zwar aus der ganz spezifischen Art eines Künstlers, die Welt und alles Leben darin zu erleben. Um ein sinnhaftes Erlebnis des Wunderbaren, den Effekt des Stupor Mundi auszulösen, nutzt der Künstler seine Imaginationskraft. Die Phantasie, die schöpferische Kraft, neue Bilder und auch Werte zu erfinden, die es bisher auf der Welt nicht gegeben hat, ist schier unerschöpflich.



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